Ein Gärtnerdorf in der Nähe von Dresden

Nachhaltige Wirtschaft durch lokale Produktion.

Ein Forschungs- & Pilotprojekt für die Revitalisierung des ländlichen Raumes

Anstatt Monokultur oder Agrarsteppe entstehen  auf gleicher Fläche eine Vielzahl kleiner energieeffizienter Wohnhäuser aus Naturbaustoffen mit jeweils einer hochproduktiven kleinen Gärtnerei eingebettet in Natur und Landschaft mit großer Artenvielfalt auf je einem Hektar.

Wir erschaffen multifunktionale Flächen, Naturgärten,  auf denen wir die landwirtschaftliche Produktion, den Naturschutz und den Lebensraum für den Menschen verbinden.

Unsere Grössenordnung sind ca 200ha, auf denen ca 150 Menschen/Familien/
Gemeinschaften, je einen Hektar bewohnen und bearbeiten und der Rest wird für Sport- und Begegnungsstätten, Konferenz- und Trainingszentrum, Hotel, Schule, Altenheim, Hospize, Geburtshaus, Waldfriedhof und Flächen zum Anbau & Verarbeitung von Getreide, Sonnenblumen, Hanf….usw. benutzt.

Das bedeutet:

  • nachhaltige Flächennutzung mit Verschönerung der Landschaft
  • 100-200 Arbeitsplätze mit bis zu 50.000,- Euro Einkommen* (nach Ralf Otterpohl)
  • Ansiedlung inspirierter Menschen, Handwerk, Kunst, Bildungseinrichtungen
  • gesündeste Lebensmittel für die ganze Region
  • attraktiver natürlicher Wohn- und Lebensraum
  • deutliche Erhöhung der Bodenwerte und der Wertschöpfung
  • die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele von EU, dem Bund und dem Freistaat Sachsen
  • Regeneration des Bodens, Stabilisierung des Klimas und des Wasserhaushalts
  • Verbesserung der Pflege und Versorgung von alten und hilfebedürftigen Menschen
  • bundesweit einmaliges Pilotprojekt zieht viele Gäste und Besucher an

Wie sieht ein solcher Naturgarten aus?

Ein Naturgarten wird so angelegt, dass die Erhaltung der Lebensgrundlagen durch geschlossene Stoffkreisläufe gewährleistet und damit die Voraussetzung für reiche Ernten in den Gärten geschaffen ist. Nach dem Prinzip der Permakultur wird mit dem Vorhandenen und mit minimalem Aufwand gearbeitet.
Jeder Garten ist mit einer dichten Hecke aus Bäumen und Sträuchern umgeben,
die die natürliche Grenze zum Nachbargarten darstellt und gleichzeitig Beeren,
Früchte, Nüsse, Holz und Windschutz für die Menschen bietet sowie Lebensraum für
viele Tiere ist.
Zwei Drittel des Landes werden mit Laub-, Nadel-, Obst- und Nussbäumen bepflanzt, so dass über die Jahre ein Mischwald heranwächst, der in Verbindung mit anliegenden Gärten einen Korridor für wilde Tiere bietet. Jeder Garten verfügt auch über einen Teich sowie einen Obst-, Gemüse- und Kräutergarten.
Die Naturgärten versorgen sich selbst mit Energie, Wasser und vermeiden Abfall und
Abwasser durch lokale Produktion aller lebensnotwendigen Produkte und Pflanzenkläranlagen und modernen Komposttoiletten.
Die Bewohner erschaffen eine vielfältige und intakte Umwelt für Pflanzen, Tiere und
Menschen. Die Verbundenheit mit dem eigenen Stück Land und das gemeinsame
Leben und Arbeiten stärken den Zusammenhalt und die Harmonie innerhalb der Familien und der Gemeinschaft. Der Schlüssel für eine nachhaltige Lebensweise wird vor allem darin gesehen, dass attraktive Arbeitsplätze, gesunder Lebensraum, Wertschöpfung und Naturschutz auf der gleichen Fläche stattfinden.
Die fortschreitende Digitalisierung bietet immer mehr Anreize, sich wieder der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Gärtnerei zu widmen.

Im Moment werden unsere Böden und unsere Lebensgrundlage durch Agrochemie
und falsche Bebauung ausgelaugt, erodiert und heruntergewirtschaftet.

Menschen verschwenden täglich viel Zeit mit der Fahrt zur einer Arbeit, welche oft nicht erfüllend ist.

Das muss nicht so sein.